Bärlauch wächst in vielen unserer Wälder soweit das Auge reicht.
Noch sind die Blätter knackig und aromatisch. Es schieben sich aber bereits die Knospen empor und an manchen Plätzen im Rheintal stehen die ersten Pflanzen schon in Blüte.
Mit wenig Aufwand kannst du das Aroma (und die Wirkung) des Bärlauchs jetzt noch bis zur nächsten Saison erhalten:
Bärlauch-Öl
Zutaten
6 schöne, große Bärlauchblätter
700 ml kaltgepresstes (Bio-)Olivenöl
Verschließbares Gefäß zum Ansetzen
Flaschen mit Verschlüssen zum Abfüllen
Zubereitung
- Das saubere Ansatzgefäß mit kochend heißem Wasser ausspülen und trocknen lassen.
- Bärlauchblätter waschen und trockentupfen.
- Blätter in grobe Streifen schneiden und in das Ansatzgefäß geben. Mit Olivenöl auffüllen.
Das Gefäß verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 1 Woche stehen lassen. - Die Mischung ab und zu schwenken.
- Die gereinigten Abfüllflaschen und Verschlüsse mit kochend heißem Wasser spülen und trocknen lassen.
- Das Würzöl durch ein feines Sieb abseihen und in die vorbereiteten Flaschen füllen. Gut verschließen.
- Dunkel und verschlossen im Keller gelagert mindestens 1 Jahr haltbar.
- Variante: 1 TL gestoßenen Pfeffer in die Flaschen dazu geben.
Passt zu Blattsalaten, als Würze von Aufstrichen und Frischkäse, zum Beträufeln von Carpaccio und Pizza und für alle Gerichte, die man mit dem gesunden, knoblauchartigen Aroma veredeln möchte.
Informationen über den Bärlauch, seine Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten sowie seine Erkennungsmerkmale und giftigen Doppelgänger findest du im folgenden Blogbeitrag: baerlauchpesto-3g-mal-anders-gruen-wohl-geschmack-und-gesundheit-am-teller
Weitere feine Bärlauch-Rezepte findest du über die Suchfunktion unter meinen Blogbeiträgen.
Gutes Gelingen und viel Freude beim Sammeln und Verarbeiten wünscht
Kräutereva
Wie immer gilt:
Die Autorin übernimmt keine Verantwortung und Haftung für Wirkung und Gelingen. Die Leser handeln auf eigene Gefahr.
Die exakte Bestimmung der gesammelten, gesunden Pflanzen hat absolute Priorität, ebenso muss der Sammelort sorgfältig ausgesucht werden.
Gesammelt wird naturschonend in kleinen Mengen je Sammelort und nur so viel wie verwendet werden wird.